Wie 1951 in Rumänien Zehntausende Menschen deportiert wurden
Der Beitrag untersucht die Deportation von 1951, bei der mehr als 40.000 Menschen aus dem westlichen Grenzgebiet Rumäniens zwangsweise in die Bărăgan-Ebene im Südosten des Landes umgesiedelt wurden, und ordnet sie in den Kontext der stalinistischen Transformationspolitik sowie der Grenzsicherungsmaßnahmen des Regimes vor dem Hintergrund des Stalin-Tito-Konflikts ein. Er argumentiert, dass sie ein Instrument staatlicher Bevölkerungspolitik darstellte, in dem sich geopolitische Spannungen, innenpolitische Klassenpolitik, soziale Disziplinierung und wirtschaftliche Interessen miteinander verbanden.
Abbildung: Crețan, Remus et al.: »Wounded Place‐Based Memories in Romania: Towards Social Justice for the Deportees in the Bărăgan Area«, in: Population, Space and Place, vol. 32, Nr. 1, Januar 2026, S. 1–14, hier S. 8, online unter: Wiley Online Library, https://doi.org/10.1002/psp.70168, 1.12.2025.






